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EQS-News: Planetary Defense in Rekordzeit: OHB gewinnt EUR-81-Mio.-Auftrag für Asteroiden-Mission (deutsch)


Planetary Defense in Rekordzeit: OHB gewinnt EUR-81-Mio.-Auftrag für Asteroiden-Mission

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EQS-News: OHB SE / Schlagwort(e): Auftragseingänge
Planetary Defense in Rekordzeit: OHB gewinnt EUR-81-Mio.-Auftrag für
Asteroiden-Mission

05.03.2026 / 11:20 CET/CEST
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Planetary Defense in Rekordzeit: OHB gewinnt EUR-81-Mio.-Auftrag für
Asteroiden-Mission
Mit RAMSES wird der "Hera"-Erfolg fortgesetzt -- Bremer Expertise für
Europas schnellste Asteroidenmission gefragt

Europa macht sich bereit für den Asteroiden Apophis, der im Frühjahr 2029 so
nah an der Erde vorbeifliegen wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat den Vertrag für die Entwicklung
der RAMSES (Rapid Apophis Mission for Space Safety)-Sonde an OHB Italia
vergeben, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB.
Der jüngst unterzeichnete Vertrag hat einen Wert von EUR 81,2 Mio. und
markiert den Beginn der Bau-, Integrations- und Testphase der Raumsonde.
Zusammen mit dem bereits 2024 geschlossenen Vorbereitungsvertrag steigt das
Auftragsvolumen auf rund EUR 150 Mio.

"RAMSES muss 2028 starten, um den Asteroiden Apophis rund zwei Monate vor
seinem Vorbeiflug an der Erde erreichen zu können. Mit HERA haben wir
gemeinsam mit der ESA bereits bewiesen, dass wir schnell sein können - umso
mehr freut es mich, dass wir die Hera-Heritage nun so schnell wieder
einsetzen können", sagt OHB-CEO Marco Fuchs, der beim Start der Raumsonde
Hera dabei war und seitdem die Reise zum Asteroiden mitverfolgt. "Hera hat
bisher alle Manöver mit Bravour absolviert, und wir sind sehr gespannt auf
die Ankunft an ihrem Ziel Ende des Jahres."

Auf Hera gebaut - OHBs Heritage für Asteroidenmissionen
RAMSES entsteht auf Basis der ESA-Mission Hera, die derzeit zu dem
Doppelasteroidensystem Didymos / Dimorphus unterwegs ist, und von OHB System
AG entwickelt und gebaut wurde. Hera war 2024 in nur vier Jahren
fertiggestellt worden - etwa halb so viel Zeit wie üblich für Missionen
dieser Komplexität.

RAMSES verkürzt diesen Rekord erneut: Die Sonde muss in nur 3,5 Jahren
entwickelt, gebaut und getestet werden. Möglich ist dies nur durch die
umfassende Hera-Heritage und die Wiederverwendung zahlreicher Technologien,
die den anspruchsvollen Missionszielen angepasst werden.

Warum die RAMSES-Mission bedeutend ist
Apophis wird am Freitag, den 13. April, 2029 in nur 32.000 Kilometern
Entfernung an der Erde vorbeiziehen - dichter als beispielsweise die
MTG-Wettersatelliten, die aus 36.000 Kilometern Entfernung unseren Planeten
im Blick haben. Die RAMSES-Mission soll den 375 Meter großen Asteroiden vor,
während und nach dem Vorbeiflug optisch und gravitativ vermessen. Zwei
mitgeführte Cubesats, darunter ein Lander, sollen das Schwerefeld bestimmen
und seismische Messungen auf der Oberfläche durchführen.

"Mit RAMSES und HERA behaupten wir unseren Spitzenplatz im Bereich Planetary
Defence. Der Schutz der Erde vor Gefahren von außen nimmt bei OHB einen sehr
hohen Stellenwert ein; neben den beiden Asteroiden-Sonden engagieren wir uns
auch mit dem Flyeye-Teleskop in der Beobachtung von Asteroiden" so Marco
Fuchs.

Die Daten und Erkenntnisse der Mission werden helfen, zukünftige Gefahren
durch erdnahe Asteroiden präziser einzuschätzen und effektive Ablenkmanöver
zu planen. Mit RAMSES stärkt Europa seine Fähigkeiten im Bereich der
planetaren Sicherheit - und der OHB-Konzern zeigt erneut seine führende
Rolle beim schnellen, zuverlässigen Bau anspruchsvoller Asteroidenmissionen.

Mehr Informationen auf der ESA-Seite (in englischer Sprache) hier:
https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/ESA_awards_contracts_for_Ramses_mission_to_Apophis

Kontakt:
Medienvertreter:
Marianne Radel
Unternehmenskommunikation
Tel: +49 421 2020 9159
E-Mail: marianne.radel@ohb.de

Investoren und Analysten:
Marcel Dietz
Investor Relations
Tel: +49 421 2020 6426
E-Mail: ir@ohb.de

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