Air France-KLM S.A.EI Kaufen
09.09. 17:59 11,525€ -2,16%
Deutsche Lufthansa AGEI Kaufen
09.09. 17:59 7,710€ -1,23%
Easyjet PLCEI Kaufen
09.09. 17:59 7,743€ -0,50%
International Consolidated Airlines Group S.A.EI Kaufen
09.09. 17:59 4,839€ -2,23%
Ryanair Holdings PLCEI Kaufen
09.09. 17:59 22,810€ -2,10%
09.09. 16:49

ROUNDUP 2: Flughäfen in Großbritannien zweiten Tag in Folge eingeschränkt


(Details aktualisiert)

LONDON (dpa-AFX) - Eine technische Störung bei der Flugsicherung hat auch am zweiten Tag erhebliche Auswirkungen auf den Luftverkehr in Großbritannien gehabt. Wie der britische Nachrichtensender Sky News berichtete, wurden bis zum Nachmittag rund 330 Flüge gestrichen, ein großer Teil davon am Londoner Flughafen Heathrow.

Am Dienstag waren dem Flugdatenportal Flightradar24 zufolge aufgrund der Störung etwa 1.300 Flüge ausgefallen. Sky News berichtete von Passagieren, die teils auf dem Fliesenboden im Terminal übernachten mussten.

Der genaue Grund für die Probleme war zunächst unklar. Eine Cyberattacke werde als Ursache jedoch ausgeschlossen, sagte der Chef des Flugsicherungsunternehmens Nats, Martin Rolfe, der BBC. Das Problem sei inzwischen behoben, habe jedoch einen erheblichen Rückstau verursacht, der nun abgearbeitet werde.

Scharfe Kritik von Airlines

Nats ist in Großbritannien für 15 Flughäfen zuständig. Betroffen von der Störung waren am Dienstag neben Heathrow auch London Gatwick, London Stansted sowie die Airports in Manchester und Birmingham und weitere.

Von mehreren Airlines kam scharfe Kritik an dem Dienstleister. Nats-Geschäftsführer Rolfe wurde zudem von Verkehrsministerin Heidi Alexander einbestellt. Einem Regierungssprecher zufolge setzte sie ihm eine Frist von einer Woche, um Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung vorzulegen. Ryanair-Top-Manager Neal McMahon forderte Rolfe laut der britischen Nachrichtenagentur PA zum Rücktritt auf.

Auch an deutschen Airports machten sich die Probleme bemerkbar. Zum Beispiel wurden Flüge von Frankfurt oder Düsseldorf nach London gestrichen, wie auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen zu sehen war. Ähnlich sah es an Flughäfen in anderen Ländern aus, zum Beispiel in Zürich./cmy/DP/stw