ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Verluste - Dax wieder unter 24.000 Punkten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Weiter steigende Ölpreise und die am Abend anstehende Leitzinsentscheidung in den USA hat am Mittwoch für leichte Verluste am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Inflationsdaten aus Deutschland hatten kaum Einfluss auf die Kurse. Zahlreiche Unternehmen konnten mit ihren Quartalsberichten überzeugen und sorgten für teils deutliche Gewinne in Einzelwerten.
Der Leitindex Dax
"Mehr als eine Stabilisierung war heute nicht drin", resümierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Einerseits übt der Konflikt im Nahen Osten über die Energiepreise Druck auf die Wirtschaft, auf die Inflation und damit auf die Geldpolitik der großen Notenbanken aus. Andererseits konnten viele Unternehmensdaten positiv überraschen und den trüben Konjunkturaussichten trotzen."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran ließen den Ölpreis der Nordseesorte Brent deutlich weiter über 100 US-Dollar je Barrel steigen. Derzeit gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe, doch die aktuellen Warnungen dämpften die Hoffnung auf eine Verhandlungslösung und die Aussicht auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus.
Die US-Notenbank Fed dürfte die Zinsen in dem durch den Iran-Krieg verunsicherten Umfeld wohl zum dritten Mal in Folge bestätigen.
Bevor sich der Blick auf vier der sogenannten "Glorreichen Sieben" richtet, die ihre Quartalszahlen vorlegen werden, standen allein im Dax sechs Konzerne mit Zahlen auf der Agenda. Besser als erwartete Eckzahlen von Adidas
Scout24
Airbus
Der Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise
Infineon
Nicht überzeugen konnten letztlich die Zahlen der Deutschen Bank
Im MDax zogen die Aktien von Fuchs
Thyssenkrupp
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---