Aktien Frankfurt: Anleger bleiben trotz hoher Ölpreise gelassen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Die Ölrisiken blieben der wichtigste Unsicherheitsfaktor und hielten die Kauflaune an den Aktienmärkten in Grenzen, hieß es von "Index Radar". Mit aktuell über 107 US-Dollar je Barrel notiere der Brent-Ölpreis "wieder in Schlagdistanz zu den jüngsten Hochs". Dennoch bleiben die Experten des Finanz- und Börsenanalyse-Portals gelassen: Auch wenn der Monat September mit aktuell etwas mehr als drei Prozent Verlust schwach gewesen sei für den Dax, gebe es keinen Grund zur Sorge.
Am Nachmittag legte der deutsche Leitindex um 0,3 Prozent auf 25.472 Punkte zu. Der MDax
Laut dem US-Nachrichtenportal "Axios", das sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, wird bereits zu Wochenbeginn mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche zwischen den USA und dem Iran gerechnet. Die Stimmung bleibt aber angesichts der verhärteten Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien anfällig für schlechte Nachrichten aus Nahost. Die Ölpreise legten wieder zu, nachdem Trump einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der für Erdöl-Lieferungen wichtigen Straße von Hormus als nicht annehmbar bezeichnet hatte.
Unter den Einzelwerten rückten erneut BASF
Sartorius
Renk
Im Kleinwerte-Index SDax
Auch für das Papier des Zuckerherstellers war es zeitweise deutlich nach oben gegangen mit fast 8 Prozent. Zuletzt stand dagegen nur noch ein Plus von 2,6 Prozent zu Buche. Zwar waren die vorgelegten Quartalszahlen stark ausgefallen, doch - so sagte ein Händler - könne die nur am unteren Ende angehobene operative Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026/27 mit dem Umsatz nicht Schritt halten. Zudem wurde moniert, dass es keine neuen Informationen zum Zucker-Segment gegeben habe. Dieses aber sei weiterhin der entscheidende Faktor für die Geschäftsjahreszahlen 2027/28, hieß es./ck/stk
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---